Wirtschaftskrise, Klimawandel, Ressourcenverschwendung und Auseinanderdriften von Reich und Arm sind Merkmale eines nicht zukunftsfähigen Wirtschaftens. Mitverursachend ist das herrschende Geld- und Finanzsystem. Die aktuelle Wirtschafts- und Finanzkrise hat seine Störanfälligkeit deutlicher werden lassen.
Die Arbeitsgruppe Regionalgeld der "Wende-Initiative Suhl und Umgebung" strebt die Einführung einer regionalen Währung an. Diese ist aus unserer Sicht unerlässlich um regionales Wirtschaften, regionale Ernährung, regionale Energieversorgung.
Regionalgeld (regionale Komplementärwährung, Regionalwährung) dient dem ursprünglichen Sinn von Geld, nämlich als Tauschmittel.
Da es aufgrund seiner spezifischen Eigenschaften ständig weitergegeben wird, bringt es allen Teilnehmern Nutzern.
Regionalgeld bindet die Kaufkraft an die Regionen, fördert die regionalen Unternehmen und stimuliert regionale Wirtschaftskreisläufe. Es fördert den Absatz regionaler Erzeugnisse. Regionalgeld hilft, Arbeitsplätze in der Region zu sichern. Das in der Region erwirtschaftete Geld bleibt hier und fließt nicht in die globale Wirtschaft ab.
Regionales Wirtschaften verkürzt die Transportwege und schont damit die natürlichen Ressourcen und die Umwelt.
Regionales Geld gab und gibt es weltweit. In Deutschland sind zahlreiche Projekte aktiv und haben ihre Praxistauglichkeit bewiesen. Eine Übersicht befindet sich auf der Internetseite des Regionalgeldverbandes.